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Kubicka gewinnt WM-Qualifikation

In den letzten Tagen fand der Teuto-Cup in Brackwede bei Bielefeld statt. Hier konnte der Altmeister Markus Kubicka wieder überzeugen und hat die Weltmeisterschafts-Qualifikation der deutschen Trampolin-Turner gewonnen.

Kubicka stammt von den Frankfurt Flyers und siegte mit 110,4 Punkten vor Karsten Kuritz. Er gehört der Schwäbisch Gmünd an und konnte nur 108,5 Punkte holen. Der dritte Platz wurde bei dieser Qualifikation von Christopher Schüpferling aus Erlangen belegt. Dabei bekam er 106,9 Punkte. Durch den Weltcup in Salzgitter, der zuvor stattgefunden hatte, wollte auch Martin Gromowski aus Bad Kreuznach wieder überzeugen und viele Punkte holen. Er führte auch noch im Vorkampf. Im Finale jedoch unterlief ihm dann ein Fehler, der ihm wahrscheinlich den Sieg gekostet hatte. Mit nur 106,7 Punkten reihte er sich auf dem vierten Platz ein und lag nur knapp hinter Schüpferling zurück.

Bei den Turnerinnen konnten Carina Baumgärtner aus Bad Kreuznach gewinnen und auf dem zweiten Platz findet man die Teamgefährtin Sara Eckes. Jessica Simon, ebenso aus Bad Kreuznach, hatte sich bereits für die Weltmeisterschaft qualifizieren können. Sie schied jedoch im Vorfeld mit einer Wadenverhärtung aus. Der Bundestrainer Jörg Hohenstein gibt jedoch bekannt, dass er sich deshalb keine großen Sorgen macht. Auch Martin Gromowski hat sich bereits für die WM qualifizieren können. Wer die beiden nun zur WM im November nach St. Petersburg begleitet, entscheidet sich endgültig beim letzten Qualifikations-Wettkampf, dem Schwaben-Pokal am 26. September in Sulzbach.

Zwei Titel für die Aschendorfer Trampoliner

Die Bezirksmeisterschaften im Synchron-Turnen in Wallenhorst sind zu Ende gegangen. Dabei sind die Aschendorfer mit zwei Titeln wieder in die Heimat zurückgekehrt. Dabei konnten sie Siege in der Frauenklasse und bei der weiblichen B-Jugend erringen, und auch zwei weitere Medaillen im Synchronwettbewerb bekommen.

Das erfolgreiche Duo des TuS Aschendorf besteht aus Stefanie Abheiden und Klara Hinz. Neben den eigenen Leistungen konnten die beiden Turnerinnen auch noch von einem Patzer des Duos aus dem TV Nordhorn profitieren. Diese landeten dadurch nur auf Platz sechs. Im Finale waren die Teams dann sichtlich aufgeregt. Auch bei den Mädchen aus Aschendorf war es knapp, doch am ende machten sie es noch einmal spannend. Mit nur 0,1 Punkten Vorsprung vor den zwei Teams aus Wallenhorst gingen sie dann in Führung. Ebenfalls das Finale der besten Acht erreichten Johannes Wolbeck und Henry Schnieders vom MTV Lingen. Stefanie Hinrichs und Janntje Barkemeyer konnten als TuS-Sportlerinnen überzeugen und sie siegten am Ende noch mit acht Punkten Vorsprung.

In der C-Jugend gab es für das Emsland gleich zwei Podestplätze. Silber ging überraschend an Laura Grundke und Jenny Heidotting vom MTV Lingen. Diese hatten besonders hohe Synchron-Noten bekommen. Im gesamten Wettkampf erzielten jedoch die Turnerinnen aus Aschendorf einen Punkt zu wenig, um die höchsten Synchron-Noten zu erzielen. Das fehlte den Turnerinnen dann auch zum Titelgewinn. Die Trainer und Zuschauer waren sich nach diesem spannenden Wettkampf jedoch einig, dass man von den jungen Turnerinnen in Zukunft noch einiges sehen wird.

Trampolinspringerin Anna Dogonadze

Anna Dogonadze ist am 15. Februar 1973 in Mzcheta in Georgien geboren. Heute gehört sie jedoch zu den erfolgreichsten deutschen Trampolinturnerinnen und ist stolz auf ihre georgische Herkunft. Sie lebt mit ihrer Familie in Bad Kreuznach und trainiert beim Männerturnverein 1877 e.V. Bad Kreuznach. Ihre Ausbildung hat sie zur Diplomsportlehrerin abgeschlossen. Seit 1998 besitzt sie auch den deutschen Pass und kann für Deutschland bei Weltmeisterschaften und anderen Turnieren antreten.

Ihren größten Sieg konnte sie 2004 bei Olympia in Athen feiern. Vier Jahre zuvor hat sie zwar auch an den Olympischen Spielen teilgenommen, doch wegen einer Erkältung und Fieber ist sie vom ersten Platz auf den achten Platz zurückgefallen und hat das Finale demnach nicht so bestanden, wie sie es gern hätte. Bereits im Jahr 1998 und 2001 war sie Weltmeisterin im Trampolinspringen. Sie konnte auch dreimal bereits den Europa-Meistertitel holen. Ebenso war sie dreimal deutsche Meisterin und zweimal deutsche Synchronmeisterin. An den Olympia-Sieg erinnert sie sich jedoch am liebsten zurück und erzählte in einem Interview „das ist immer noch wie ein Traum“. Für sie war der Sieg bei Olympia immer das größte und sie konnte ihren Traum verwirklichen.

Beim Turnier hat sie verraten, dass sie sich nicht für ihre Konkurrentinnen interessiert. Erst wenn sie sich auf ihre Sprünge konzentriert und alles gibt, kann sie auch gewinnen. Ihr Heimtrainer ist Steffen Eislöffel. Auch auf ihn ist sie sehr stolz, denn er hat sie gut vorbereitet. Motiviert gab sie in einem Interview bekannt „In Georgien bin ich geboren, groß geworden. Aber Deutschland ist mein Zuhause. Ich war stolz, als die deutsche Nationalhymne erklang. Ich konnte sie leider nicht mitsingen. Aber ich lerne das noch. Vielleicht für die nächsten Olympischen Spiele“. Mit sechs Jahren hat sie das erste Mal auf einem Trampolin gestanden und es bis heute nicht wieder sportlich verlassen.

Leichtathletik WM 2009 in Berlin

Vom 15. bis zum 23. August 2009 findet die 12. Leichtathletik Weltmeisterschaft in Berlin statt. Dafür wurde das komplette Olympiastadion schon in eine wahre Kampfarena entwickelt, denn hier jubelten bereits am Wochenende die ersten Fans zu ihren sportlichen Idolen.

Neben den Veranstaltungen im Stadion wird der Marathon und das 20- beziehungsweise 50-Kilometer-gehen am Brandenburger Tor gestartet und auch hier zum Ziel kommen. Verfolgen kann man diese Weltmeisterschaft in der ARD und im ZDF. Die ersten Wettkämpfe konnten schon durchgeführt werden. Besonders überraschend und einzigartig war dabei der Sprint von Usain Bolt. Er hat nicht nur sich selbst in seiner Zeit geschlagen, sondern auch gleichzeitig einen neuen Weltrekord aufgestellt und ist 100-m-Weltmeister geworden. Die 200 Meter lief er beim Finale in Berlin in nur 9,58 Sekunden. Die deutschen sind in dieser WM noch nicht sehr weit an die Spitze gekommen. Dennoch gibt es auch zwei Silbermedaillen, denn die zwei Frauen Oeser und Kleinert holten die verdienten zweiten Plätze. Innerhalb von zwei Minuten hat die Siebenkämpferin Oeser das Ziel erreicht und auch Nadine Kleinert schaffte es im Kugelstoßen.

Auch bei den Männern konnten die Kugelstoßer überzeugen, denn Ralf Bartels holte sich die Bronze-Medaille für das deutsche Team. Bis zum 23. August kann man noch mit Höchstleistungen rechnen, die die Sportler an den Tag bringen müssen. Neben den vielen Freudentränen gab es jedoch auch große Enttäuschungen zum Beispiel für Russland. Die amtierende Weltmeisterin hat ihre drei Sprünge beim Stabhochsprung mit einem ungültig abgeliefert. Die nächsten Tage können jedoch noch spannend werden, denn noch sind nicht alle Wettkämpfe verloren. In Berlin legt man natürlich sehr viel Aufmerksamkeit auf das deutsche Team.