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Frauen-Team zur Trampolin-WM

Zur Trampolin WM in St. Petersburg werden nicht nur Männer erwartet. Zwischen dem 11. und dem 14. November können jetzt auch die deutschen Frauen mit antreten. Das hat jetzt der Lenkungsstab des Deutschen Turner-Bundes festgelegt.

Neben einem Männer-Team wird es daher auch ein deutsches Frauenteam geben, welches mit antreten soll. Neben den bereits qualifizierten Jessica Simon und Carina Baumgärtner, beide aus Bad Kreuznach, wurden auch Sarah Syed vom TV Weingarten nachnominiert. Somit ist die Frauen-Mannschaft komplett. Dass Sarah Syed noch nachträglich nominiert werden konnte, hat sie ihrem guten Ergebnis beim Weltcup in Salzgitter mit einem Schwierigkeitswert von 12,9 Punkten zu verdanken. Ursprünglich waren von Cheftrainer Michael Kuhn vier Qualifikationsturniere für die Titelkämpfe in Russland angesetzt. Hier mussten die Turnerinnen wenigstens einmal den Schwierigkeitswert von 12,6 Punkten erreichen. Allerdings gehörte der Weltcup in Salzgitter nicht zu den vier Qualifikationsturnieren. Hier handelt es sich allerdings um einen Wettkampf, der einige Ränge höher liegt, als die anderen Qualifikationsturniere. Die 21-Jährige hat hier den geforderten Wert bereits überboten und somit entschloss sich der Turner-Bund, dass sie auch nominiert werden kann. Jetzt kann man gespannt sein, was die Frauen wirklich bei der Weltmeisterschaft leisten können und ob sie ihrem Titel auch gerecht werden. Die Trainer haben jedoch keinen zweifel, dass auch die Frauen eine starke Leistung bringen können.

Kubicka gewinnt WM-Qualifikation

In den letzten Tagen fand der Teuto-Cup in Brackwede bei Bielefeld statt. Hier konnte der Altmeister Markus Kubicka wieder überzeugen und hat die Weltmeisterschafts-Qualifikation der deutschen Trampolin-Turner gewonnen.

Kubicka stammt von den Frankfurt Flyers und siegte mit 110,4 Punkten vor Karsten Kuritz. Er gehört der Schwäbisch Gmünd an und konnte nur 108,5 Punkte holen. Der dritte Platz wurde bei dieser Qualifikation von Christopher Schüpferling aus Erlangen belegt. Dabei bekam er 106,9 Punkte. Durch den Weltcup in Salzgitter, der zuvor stattgefunden hatte, wollte auch Martin Gromowski aus Bad Kreuznach wieder überzeugen und viele Punkte holen. Er führte auch noch im Vorkampf. Im Finale jedoch unterlief ihm dann ein Fehler, der ihm wahrscheinlich den Sieg gekostet hatte. Mit nur 106,7 Punkten reihte er sich auf dem vierten Platz ein und lag nur knapp hinter Schüpferling zurück.

Bei den Turnerinnen konnten Carina Baumgärtner aus Bad Kreuznach gewinnen und auf dem zweiten Platz findet man die Teamgefährtin Sara Eckes. Jessica Simon, ebenso aus Bad Kreuznach, hatte sich bereits für die Weltmeisterschaft qualifizieren können. Sie schied jedoch im Vorfeld mit einer Wadenverhärtung aus. Der Bundestrainer Jörg Hohenstein gibt jedoch bekannt, dass er sich deshalb keine großen Sorgen macht. Auch Martin Gromowski hat sich bereits für die WM qualifizieren können. Wer die beiden nun zur WM im November nach St. Petersburg begleitet, entscheidet sich endgültig beim letzten Qualifikations-Wettkampf, dem Schwaben-Pokal am 26. September in Sulzbach.

Martin Gromowski ist Trampolin-Doppelweltmeister

Die 50. deutschen Meisterschaften der Trampolin-Turner ging zu Ende. Dabei konnte Martin Gromowski wieder überzeugen und hat seinen Titel im Einzel mit Erfolg verteidigt.

Martin Gromowski ist ein bekannter Trampolin-Turner aus Bad Kreuznach. Im Rahmen des Internationalen Deutschen Turnfests reiste er nach Frankfurt am Main und setzte sich mit 41,6 Punkten gegen seinen Konkurrenten Markus Kubicka durch, der nur 41 Punkte erhalten hatte. Diese Titelkämpfe gelten auch gleich als zweite Qualifikation für die Weltmeisterschaften, die vom 11. bis zum 15. November in St. Petersburg stattfinden.

Dies nahm Gromowski als Ansporn und verbesserte sich im Vergleich zu seinen letzten Leistungen. Die erste Qualifikation fand beim Rheinhessen-Cup in Mainz statt. Auch im Synchron-Springen konnte sich Martin Gromowski durchsetzen mit seinem Partner Dennis Luxon aus Salzgitter. Die 2500 Zuschauer ließen die Jahrhunderthalle beben. Der Dritte aus Olympia verzichtete jedoch vorerst auf diese Kämpfe, da er eine wichtige Magisterarbeit in Politik und Literaturwissenschaften schreiben musste.

Bei den Frauen verteidigte auch die 20-jährige Jessica Simon aus Bad Kreuznach mit 37 Punkten in Abwesenheit der lange verletzten Athen-Olympiasiegerin Anna Dogonadze ihren Einzel-Titel. Sie musste jedoch im Synchron-Wettbewerb mit der Vereinsgefährtin Carina Baumgärtner mit 44,60 Punkten hinter Sarah Eckes und Alexandra Kohler, beide auch aus Bad Kreuznach mit 44,80, zufrieden sein.