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Jana Twesten fliegt zur Trampolin-WM

Auch in jungen Jahren kann man bereits Karriere auf dem Trampolin machen. Das hat wieder Jana Twesten vom Hansa-Sportverein Stöckte bewiesen. Dank ihrer guten Leistungen wird sie zur Trampolin-WM nach St. Petersbrug reisen.
Die Gymnasiastin aus Winsen ist erst 14 Jahre alt und schon im Deutschen Tunerbund tätig. Hier konnte sie auch für die Trampolin-Weltmeisterschaften vom 7. bis 15. November in St. Petersburg nominiert werden. Dabei wird sie in Russland in der Jugendklasse starten. Diese reicht von 15 bis 17 Jahren. Damit sie dies jedoch schaffte, musste sie zweimal die Mindestnote von 31,8 Punkten erreichen in den vier Nominierungswettkämpfen, die bereits durchgeführt worden sind. Der Wert wird hauptsächlich aus der Haltungsnote und dem Schwierigkeitsgrad errechnet. Bereits in Mainz gelang es ihr, den Wert zu übertreffen, doch auch in Nottlun bei Münster schaffte sie es auf 32,4 Punkte. Damit hat sie sich erfolgreich für die WM qualifizieren können.
Damit sich die deutschen Trampolinturner jedoch auch gut vorbereiten können, kommen sie u einem fünftägigen Vorbereitungslehrgang in Stuttgart zusammen, bevor es von dort aus direkt nach Russland geht. Neben Jana Twesten werden auch Sarak Brokopp und Jana Sussmann teilnehmen. Diese haben bereits gegen die Schweiz beim Jugendländerkampf ihre Stärke bewiesen. Am 14. November feiert Jana zudem ihren 15. Geburtstag. Möglicherweise gibt es auf dieser WM jedoch noch mehr für sie zu feiern.

Frauen-Team zur Trampolin-WM

Zur Trampolin WM in St. Petersburg werden nicht nur Männer erwartet. Zwischen dem 11. und dem 14. November können jetzt auch die deutschen Frauen mit antreten. Das hat jetzt der Lenkungsstab des Deutschen Turner-Bundes festgelegt.

Neben einem Männer-Team wird es daher auch ein deutsches Frauenteam geben, welches mit antreten soll. Neben den bereits qualifizierten Jessica Simon und Carina Baumgärtner, beide aus Bad Kreuznach, wurden auch Sarah Syed vom TV Weingarten nachnominiert. Somit ist die Frauen-Mannschaft komplett. Dass Sarah Syed noch nachträglich nominiert werden konnte, hat sie ihrem guten Ergebnis beim Weltcup in Salzgitter mit einem Schwierigkeitswert von 12,9 Punkten zu verdanken. Ursprünglich waren von Cheftrainer Michael Kuhn vier Qualifikationsturniere für die Titelkämpfe in Russland angesetzt. Hier mussten die Turnerinnen wenigstens einmal den Schwierigkeitswert von 12,6 Punkten erreichen. Allerdings gehörte der Weltcup in Salzgitter nicht zu den vier Qualifikationsturnieren. Hier handelt es sich allerdings um einen Wettkampf, der einige Ränge höher liegt, als die anderen Qualifikationsturniere. Die 21-Jährige hat hier den geforderten Wert bereits überboten und somit entschloss sich der Turner-Bund, dass sie auch nominiert werden kann. Jetzt kann man gespannt sein, was die Frauen wirklich bei der Weltmeisterschaft leisten können und ob sie ihrem Titel auch gerecht werden. Die Trainer haben jedoch keinen zweifel, dass auch die Frauen eine starke Leistung bringen können.

Internationaler Kiepenkerl-Cup im Trampolinspringen

In der letzten Woche fand das internationale Trampolin Turnier um den Kiepenkerl-Cup in Nottuln bei Münster statt. Hier war auch ein kleines Aufgebot des VFL Pinneberg vertreten. Dabei schlugen sich die Sportlicher jedoch sehr respektabel und zeigten Stärke.

Bei den Wettkämpfen in Nottuln nahmen über 200 Sportler teil. Alle hatten ihre Kür auf dem Großgerät zu zeigen. Etwa 130 Sportler traten auch in der Doppelmini-Konkurrenz an. Christina Jansen, Franciska Lohmann und Daniel Schmidt zeigten dabei wahre Spitzenleistungen. So wurde Christina Jansen auf dem Großgerät Erste und Franciska Lohmann konnte den zweiten Platz belegen. Schmidt hatte es nicht ganz auf den ersten Platz geschafft und musste trotz der perfekt geturnten Übungen mit dem zweiten Platz vorlieb nehmen. Den ersten Platz belegte hier Joscha Prießen vom Kempener TV.

Auch auf dem Doppelmini Trampolin konnte sich der VfL Pinneberg gut durchsetzen. Christina Jansen hat dabei den ersten Platz belegen können und sich somit auch gleich für die Weltmeisterschaft im November in St. Petersburg qualifiziert. Franciska Lohmann wurde hier in dieser Disziplin leider nur fünfte und verpasste somit die Qualifikation für die Weltmeisterschaft. Daniel Schmidt hatte aus zeitlichen Gründen schon vorher auf die Weltmeisterschaft in St. Petersburg verzichtet. Dennoch ist er Dritter geworden. Jetzt sind auch beim VfL Pinneberg alle Augen auf die Weltmeisterschaft gerichtet. Diese findet im November statt und die Turnerinnen und Turner müssen bis dahin noch weiterhin gut üben.

Kubicka gewinnt WM-Qualifikation

In den letzten Tagen fand der Teuto-Cup in Brackwede bei Bielefeld statt. Hier konnte der Altmeister Markus Kubicka wieder überzeugen und hat die Weltmeisterschafts-Qualifikation der deutschen Trampolin-Turner gewonnen.

Kubicka stammt von den Frankfurt Flyers und siegte mit 110,4 Punkten vor Karsten Kuritz. Er gehört der Schwäbisch Gmünd an und konnte nur 108,5 Punkte holen. Der dritte Platz wurde bei dieser Qualifikation von Christopher Schüpferling aus Erlangen belegt. Dabei bekam er 106,9 Punkte. Durch den Weltcup in Salzgitter, der zuvor stattgefunden hatte, wollte auch Martin Gromowski aus Bad Kreuznach wieder überzeugen und viele Punkte holen. Er führte auch noch im Vorkampf. Im Finale jedoch unterlief ihm dann ein Fehler, der ihm wahrscheinlich den Sieg gekostet hatte. Mit nur 106,7 Punkten reihte er sich auf dem vierten Platz ein und lag nur knapp hinter Schüpferling zurück.

Bei den Turnerinnen konnten Carina Baumgärtner aus Bad Kreuznach gewinnen und auf dem zweiten Platz findet man die Teamgefährtin Sara Eckes. Jessica Simon, ebenso aus Bad Kreuznach, hatte sich bereits für die Weltmeisterschaft qualifizieren können. Sie schied jedoch im Vorfeld mit einer Wadenverhärtung aus. Der Bundestrainer Jörg Hohenstein gibt jedoch bekannt, dass er sich deshalb keine großen Sorgen macht. Auch Martin Gromowski hat sich bereits für die WM qualifizieren können. Wer die beiden nun zur WM im November nach St. Petersburg begleitet, entscheidet sich endgültig beim letzten Qualifikations-Wettkampf, dem Schwaben-Pokal am 26. September in Sulzbach.

Martin Gromowski

Am Wochenende in Salzgitter konnte auch Martin Gromowski wieder beweisen, was für ein brillanter Turner er ist. Er konnte sich die Bronze-Medaille holen beim World-Cup und einen weiteren positiven Punkt in seinem Lebenslauf schreiben.

Geboren wurde Martin Gromowski am 22. August 1983 in Bad Kreuznach. Seit dem Jahr 1990 ist er beim MTV Bad Kreuznach Vereinsmitglied und betreibt den leistungsstark des Trampolinspringens seit 1996. Sein Trainer ist Steffen Eislöffel, der ihn schon mehrere Jahre begleiten kann. Seine persönliche Bestleistung ist die Schwierigkeit 16,2 und als Hobbys gibt er neben dem Trampolinspringen selbst bekannt, dass er gern schwimmt, Fußball spielt oder auch Basketball spielt. Im Jahre 1996 heißt der deutsche Schülermeister Martin Gromowski. Auch im Jahr 1997 kann er seinen Titel verteidigen und wird erneut deutscher Schülermeister. Dies ist zugleich der 40. nationale Titel für die Trampolinabteilung. 1998 ist Martin Gromowski erneut Deutscher Meister im Doppelminitramp, diesmal in der Jugendklasse. Er verteidigt ein Jahr später wieder seinen DM-Titel im Doppelminitramp. Die Turner-Mannschaft wird dabei Deutscher Mannschaftsmeister.

Sein großer Erfolg sollte bei der EM-Teilnahme im Jahr 2001 kommen, doch er belegte keinen guten Platz. Durch seinen Ehrgeiz gibt der junge Turner jedoch nicht auf und belegte im Jahr 2002 bei der Bundesliga den ersten Platz. Nach seinem letzten Sieg hat er wieder Hoffnungen auf die WM in St. Petersburg im November. „Nie hätte ich damit gerechnet, dass ich chinesische und japanische Turner hinter mir lasse. Das ist der größte Erfolg meiner Karriere. Ich werde meine Übung jetzt per Video-Analyse genau durchgehen und dann sehen, wo noch Reserven sind“, sagte er nach dem Sieg. Auch der Trainer lobte ihm über seine Leistungen. Jetzt sind die Augen jedoch auch St. Petersburg gerichtet und Martin Gromowski wird nicht aufgeben und kämpfen, selbst wenn die Konkurrenz stark ist.

Martin Gromowski ist Trampolin-Doppelweltmeister

Die 50. deutschen Meisterschaften der Trampolin-Turner ging zu Ende. Dabei konnte Martin Gromowski wieder überzeugen und hat seinen Titel im Einzel mit Erfolg verteidigt.

Martin Gromowski ist ein bekannter Trampolin-Turner aus Bad Kreuznach. Im Rahmen des Internationalen Deutschen Turnfests reiste er nach Frankfurt am Main und setzte sich mit 41,6 Punkten gegen seinen Konkurrenten Markus Kubicka durch, der nur 41 Punkte erhalten hatte. Diese Titelkämpfe gelten auch gleich als zweite Qualifikation für die Weltmeisterschaften, die vom 11. bis zum 15. November in St. Petersburg stattfinden.

Dies nahm Gromowski als Ansporn und verbesserte sich im Vergleich zu seinen letzten Leistungen. Die erste Qualifikation fand beim Rheinhessen-Cup in Mainz statt. Auch im Synchron-Springen konnte sich Martin Gromowski durchsetzen mit seinem Partner Dennis Luxon aus Salzgitter. Die 2500 Zuschauer ließen die Jahrhunderthalle beben. Der Dritte aus Olympia verzichtete jedoch vorerst auf diese Kämpfe, da er eine wichtige Magisterarbeit in Politik und Literaturwissenschaften schreiben musste.

Bei den Frauen verteidigte auch die 20-jährige Jessica Simon aus Bad Kreuznach mit 37 Punkten in Abwesenheit der lange verletzten Athen-Olympiasiegerin Anna Dogonadze ihren Einzel-Titel. Sie musste jedoch im Synchron-Wettbewerb mit der Vereinsgefährtin Carina Baumgärtner mit 44,60 Punkten hinter Sarah Eckes und Alexandra Kohler, beide auch aus Bad Kreuznach mit 44,80, zufrieden sein.