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Woher kommt das Trampolin?

Woher kommt das TrampolinDas Trampolin ist zu einem beliebten Sportgerät geworden und wird auch in der Freizeit von Kindern sehr gern genutzt. Viele wissen jedoch nicht, woher das Trampolin überhaupt kommt und wer es erfunden hat.

Die erste Form des Trampolinspringens geht sehr weit zurück, denn jedes Kind hat schon einmal das Springen auf der Bettmatratze ausprobiert. Das richtige Turnen auf dem Trampolin kam jedoch erst im Zirkus auf.

Hier musste man für die Hochartisten immer ein Sicherheitsnetz unter dem Arbeitsplatz spannen. Dieses Netz hatte schon die ersten Eigenschaften eines Trampolins. Wenn die Artisten mit ihrer Nummer fertig waren, ließen sie sich immer zum Abschluss in das Netz fallen und zeigten noch einige Sprünge. Diese haben sowohl dem Publikum, als auch den Artisten gefallen, sodass diese Zugaben zu einer eigenen Nummer ausgebaut wurden. Zu diesem Zweck mussten allerdings professionellere Geräte hergestellt werden.

Georg Nissen war ein Hochartist aus Amerika und hat Mitte der zwanziger Jahre die besten Sprunggeräte entwickelt. Auf ihn gehen deshalb auch die ersten Trampoline zurück. In den USA gab es darauf bald einen großen Boom, was diese Sportgeräte betraf.

In Deutschland wurde das erste Trampolin von Albrecht Hurtmanns im Jahr 1951 gebaut. Er entwickelte ein Gestell aus Eisenrohren und spannte dazwischen ein Tuch aus Rollladengurten. Ein ähnliches Gerät wurde nur zwei Jahre später an der Universität in Leipzig entwickelt. Hier war es ein Trainingshilfegerät für Wasserspringer. Kurz darauf kamen die amerikanischen professionellen Geräte nach Deutschland.

Zum deutschen Turnfest in München feierte das Trampolin seinen großen Auftritt und begeisterte ab da alle Menschen. Neben dem Sport wurde das Trampolin ein beliebtes Freizeitgerät, auf dem man bis heute in vielen Freizeitparks turnen kann und es Modelle für den eigenen Garten gibt. Ein Trampolin kaufen kann man überall und das sogar zu sehr günstigen preisen mittlerweile.

Photo by N_Creatures

Zwei Titel für die Aschendorfer Trampoliner

Die Bezirksmeisterschaften im Synchron-Turnen in Wallenhorst sind zu Ende gegangen. Dabei sind die Aschendorfer mit zwei Titeln wieder in die Heimat zurückgekehrt. Dabei konnten sie Siege in der Frauenklasse und bei der weiblichen B-Jugend erringen, und auch zwei weitere Medaillen im Synchronwettbewerb bekommen.

Das erfolgreiche Duo des TuS Aschendorf besteht aus Stefanie Abheiden und Klara Hinz. Neben den eigenen Leistungen konnten die beiden Turnerinnen auch noch von einem Patzer des Duos aus dem TV Nordhorn profitieren. Diese landeten dadurch nur auf Platz sechs. Im Finale waren die Teams dann sichtlich aufgeregt. Auch bei den Mädchen aus Aschendorf war es knapp, doch am ende machten sie es noch einmal spannend. Mit nur 0,1 Punkten Vorsprung vor den zwei Teams aus Wallenhorst gingen sie dann in Führung. Ebenfalls das Finale der besten Acht erreichten Johannes Wolbeck und Henry Schnieders vom MTV Lingen. Stefanie Hinrichs und Janntje Barkemeyer konnten als TuS-Sportlerinnen überzeugen und sie siegten am Ende noch mit acht Punkten Vorsprung.

In der C-Jugend gab es für das Emsland gleich zwei Podestplätze. Silber ging überraschend an Laura Grundke und Jenny Heidotting vom MTV Lingen. Diese hatten besonders hohe Synchron-Noten bekommen. Im gesamten Wettkampf erzielten jedoch die Turnerinnen aus Aschendorf einen Punkt zu wenig, um die höchsten Synchron-Noten zu erzielen. Das fehlte den Turnerinnen dann auch zum Titelgewinn. Die Trainer und Zuschauer waren sich nach diesem spannenden Wettkampf jedoch einig, dass man von den jungen Turnerinnen in Zukunft noch einiges sehen wird.