Archiv der Kategorie: Trampolin Gymnastik

Trampolinturnen Jahresausblick – Olympia Vorbereitung

Auf der Suche nach Neuigkeiten zum Trampolinturnen habe ich mich auf der Website des Deutschen Turnerbundes umgesehen und dabei einen interessanten Artikel entdeckt. Der Trampolin-Cheftrainer Michael Kuhn schreibt darin über die anstehenden Wettkämpfe und die Aussichten deutscher Turner bei der Qualifikation für die Olympischen Spiele 2016 in Rio.

Die WM in Odense entscheidet über die Teilnahme an Olympia

Das größte Ereignis für Turner und Fans wie mich sind dieses Jahr die Weltmeisterschaften im dänischen Odense. Vom 25. bis zum 30. November geht es aber nicht nur um den WM-Titel: Die besten Turner können hier schon ihr Ticket für Olympia lösen. Alle Einzel-Finalisten sind direkt für die Spiele qualifiziert, die nachfolgenden 12 Turner erhalten im April 2016 noch eine Chance.

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Fitness mit dem Trampolin bei den Landfrauen vorgestellt

Die Präventologin Karoline Dieball zeigte beim Treffen der Landfrauen Neuenkoop neue Wege zur Fitness 50+ auf : Bewegungstherapie mit dem Trampolin. Sie erklärte, Übungen mit dem Trampolin seien für Menschen in fortgeschrittenem Alter nicht nur möglich, sondern eine der besten und effektivsten Methoden sich beweglich zu erhalten. Dazu hatte sie nicht nur einen Vortrag, sondern auch gleich die passenden Geräte mitgebracht. Sie ließ die Landfrauen während der Veranstaltung gleich erproben, wie einfach diese Sportart auch für Ungeübte zu erlernen ist.

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Aquajumping – der neue Trendsport

Der neue Trend im Aquapark Oberhausen heißt Aquajumping. Der aus den USA impotierte Funsport auf dem Wassertrampolin findet großen Anklang. Mit dieser Methode lassen sich Feiertags – Pfunde effektiv und mit viel Spaß abtrainieren.

Das hüpfen unter Wasser geht jedoch ganz schön in die Muskeln. Das Trampolin wackelt und federt unter Wasser, sobald man es betritt. Bei jedem Schritt hängt die Oberfläche des Sprungtuches durch, das liegt in der Natur der Sache. Man muß sich stabilisieren, wenn man auf dem Trampolin steht. Das ist ein zusätzlicher Trainingseffekt.

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Fachbegriffe beim Trampolinspringen

Wie bei jeder Sportart gibt es auch beim Trampolinspringen bestimmte Fachbegriffe, die man nicht nur als Sportler selber kennen sollte. Auch wenn man ein Turnier besucht oder sich einen Wettkampf ansieht, kann es hilfreich sein, wenn man sich mit den Begriffen ein wenig auskennt.
Generell gibt es neben den ganz normalen Sprüngen natürlich auch Salti oder Schrauben. Wenn zum Beispiel Salto gesagt wird, dann wird immer der Salto rückwärts gemeint. Soll es ein vorwärts Salto sein, dann muss dies extra angesagt werden. Bei den Schrauben ergibt sich aus der Anzahl automatisch die Drehrichtung der Sprünge. Vorwärts drehende Sprünge haben immer mindestens eine halbe Drehung integriert und die rückwärtsdrehenden Sprünge werden entweder mit keiner oder mit einer ganzen Zahl angegeben. Zusätzlich gibt es auch noch die Bezeichnungen a, b und c. Wenn die jeweilige Ausführungsart als a bezeichnet wird, dann bedeutet dies eine gestreckte Körperhaltung. Wenn man von b spricht, dann meint man eine gebückte Körperhaltung und c bedeutet gehockt. Wenn keine dieser Angaben gemacht wird, dann kann der Springer selbst entscheiden, wie er den nächsten Sprung ausführt. Weiterhin gibt es auch noch die Begriffe ein und aus. Sie geben Auskunft über die Position der Schrauben im Rahmen eines Sprunges. Wird ein gesagt, dann muss die Schraube zu beginn des Saltos durchgeführt werden. Eine aus Schraube hingegen wird am Ende des Saltos geturnt.
Viele Sprünge haben noch eine eigene Bezeichnung, wie zum Beispiel Triffis oder Cody, doch meist muss man diese als Zuschauer nicht kennen. Wenn man die Grundbegriffe nachvollziehen kann, dann ist es einfacher, einem solchen Turnier zu folgen.

Trampolinspringen macht mir Spaß, wie kann ich mehr lernen?

Das Trampolin ist nicht nur für die jüngere Generation interessant und macht Spaß, sondern auch Erwachsene können dem Trampolin sehr viel abgewinnen. Um sich mehr mit dem Sportgerät zu beschäftigen, gibt es auch Turnvereine und Turnverbände, die in vielen Regionen ansässig sind.

In den meisten Turnvereinen gehört das Trampolinspringen schon mit zum Programm und hier kann man sich von einem entsprechenden Trainer ausbilden lassen. Schnell lernt man dabei sich nicht nur gut auf dem Gerät zu bewegen, sondern auch die ersten gewagten Sprünge oder Salti zu probieren. Angst gehört hier jedoch nicht mit in die Turnstunde, denn man bekommt alles mehrfach gezeigt und ist auch genügend abgesichert, sodass nichts passieren kann. Beim Trampolinspringen wird man jedoch an seine Grenzen stoßen, denn es gibt immer wieder besondere Sprünge oder Kunststücke, die man alleine auf dem Gerät niemals ausprobiert hätte und bei denen man sich auch selbst einmal überwinden muss. In den meisten Verbänden hat man auch die Möglichkeit an Turnieren teilzunehmen, wenn man gut genug ist.

Bereits Schulkinder können in ihrem Verein das Sportgerät besser kennenlernen und sich mit verschiedenen Übungen befassen. Man schult nicht nur seine Konzentration, sondern auch die Bewegung des Körpers und die Koordination. Im Sportunterricht kann dies sehr hilfreich sein. Die Informationen bekommt man beim regionalen Turnverein. Meist kann man sich für einige Male in einen Schnupperkurs eintragen lassen, um überhaupt festzustellen, wie gut man mit diesem Sport klarkommt. Möglichkeiten gibt es jedoch viele und man lernt zudem noch neue Leute kennen.

Übungsvarianten auf dem Trampolin

Auf einem Trampolin kann man nicht nur normale Sprünge zum Training nutzen, sondern es gibt viele verschiedene Trainingsvarianten, zwischen denen man wählen kann. Nur mit einem abwechslungsreichen Training, fordert man auch seinen Körper entsprechend.

Dabei muss man nicht nur die Sprünge generell abwechseln, sondern es gibt auch die Möglichkeit, viele verschiedene Details zusätzlich zu nutzen. Zum Beispiel ein Ball oder ein Springseil sind hier nicht gerade selten. Mit diesen Geräten können gute Kombinationen ausprobiert werden und das Training kann durch die Abwechslung auch mehr Spaß machen. Zudem fordern die zusätzlichen Details auch die Konzentration und die Koordination auf dem Gerät. Wenn man untrainiert oder das erste Mal am tag auf das Trampolin steigt, dann sollte man sich zunächst aufwärmen mit leichten Sprüngen nach oben. Weiterhin können die Füße wechselseitig nach vorn und wieder zurückgesetzt werden, wie bei einem Langlaufschritt. Auch der Hampelmann auf dem Trampolin eignet sich sehr gut für ein erstes Training. Wenn an sich aufgewärmt hat, kann man weitere Varianten ausprobieren.

In erster Linie sollte man sich hier informieren, welche verschiedenen Geräte mit auf das Trampolin genommen werden können, die zudem auch effektiv beim Training helfen. So gibt es verschiedene Übungen mit dem Ball oder dem Springseil, aber auch andere Hindernisse können mit eingebaut werden. So stellt man einfach einen Kegel oder ein anderes Hindernis auf das Trampolin und versucht dann, um diese herum zu hüpfen. Weitere Hindernisse können zum Beispiel ein Frisbee oder ein Tischtennisball sein. Dabei sollte man diese auch auf das Trampolin legen und versuchen so zu springen, dass sie nicht herausfallen.

Wie finde ich einen Turnverein in meiner Nähe, der Trampolinspringen anbietet?

Um das Trampolinspringen nicht nur zu Hause auf dem Sportgerät durchzuführen, sondern auch neue Sprünge zu lernen und sich dabei fit zu halten, kann man einen Turnverein aufsuchen. Schon Kinder in jungen Jahren können hier neben der Schule einen guten Ausgleich finden und sich zudem auch noch sportlich betätigen.

Es bleibt jedoch die Frage offen, die man den richtigen Turnverein in seiner Nähe findet. Die Antwort darauf sind die Turnverbände. Die Aufnahme in einen solchen Verband kann zu vielen Zeitpunkten erfolgen. Nicht jeder bietet hier die außergewöhnliche Sportart des Trampolinspringens an, doch das Hüpfen auf dem Gerät ist immer beliebter geworden und macht vor allem den Kindern richtigen Spaß. Wenn man also noch kein Turnverein in der Nähe kennt, dann kann man sich an den landesweiten Turnverband wenden. Dieser hat Adressen und auch Telefonnummern, bei denen man sich weiter erkundigen kann. Das beste Alter für die Kinder in einem solchen Verein einzutreten ist zwischen sieben und zehn Jahren. Zahlreiche Springer, die mittlerweile an den Weltmeisterschaften teilnehmen, haben auch so angefangen.

Der Ablauf eines Trainingstages im Verein beginnt meist mit einer spielerischen Übung. Danach müssen zunächst die Grundsprünge erlernt werden und es gibt hier sowohl von den älteren Springern, als auch von den Trainern entsprechende Hilfestellungen. Nach und nach wird sich dann den schwierigeren Sprüngen gewidmet. Wenn die Kinder noch nicht alt genug sind, dann muss mit den Eltern darüber gesprochen werden, ob diese auch an Wettkämpfen teilnehmen können. Bei einem Verein steht nicht immer nur das Trainieren im Vordergrund, sondern man kann auch Spaß beim Sport haben. Das sollte man nie vergessen.

Gibt es Meisterschaften im Trampolin springen?

Das professionelle Trampolinspringen kann man in einem Turnverein erlernen. Hier ist es schon möglich, dass man an einigen Wettkämpfen teilnehmen kann, um sich auf die späteren Meisterschaften vorzubereiten. Es gibt mehrere Meisterschaften im Trampolin springen.
Zum einen ist das Trampolin springen eine Olympische Disziplin. Bei jeden Olympischen Spielen treten verschiedene Trampolinturner gegeneinander an, um sich den Sieg für das eigene Land ergattern zu können. Das ist die wichtigste Meisterschaft in dem Sport, an der man teilnehmen kann. Auch für Deutschland konnte schon der Titel im Trampolin springen geholt werden. Weiterhin gibt es auch den World Cup und die Gymnastik Weltmeisterschaften, bei denen das Trampolin ein wichtiges Turngerät ist. Nur die besten Turner aus Deutschland können an diesen Meisterschaften teilnehmen. Dafür brauchen sie sehr viel Übung und auch Geschick. Sie stehen jedoch nicht nur alleine auf dem Gerät, sondern es gibt auch andere Disziplinen.
In einem Wettkampf müssen sowohl Pflichtübungen, als auch Kürübungen geturnt werden. Die Sportler müssen auf eine saubere Ausführung achten und dürfen sich keine Fehler erlauben. Schon ein unsauberer Sprung kann das Aus bedeuten. Eine Übung besteht in einer Meisterschaft immer aus 10 Sprüngen. Für die Kürübung existiert lediglich die Forderung, dass sich Sprünge nicht wiederholen dürfen. Daher brauchen die Turner auch Kreativität, wenn sie sich spannende und interessante Sprünge ausdenken. Die Pflichtübungen sind jeweils immer von den Meisterschaften vorgegeben.

Fußstellung beim Standsprung

Der Standsprung ist der einfachste Sprung auf einem Trampolin. Hier kommt es jedoch nicht nur auf die Bewegung und auf die Atmung drauf an, sondern auch, wie man die Füße nebeneinanderstellt. Wenn man die Fußhaltung falsch durchführt, dann kann es hier schnell dazu kommen, dass der Sport ineffektiv wird.

Jede Landung muss mit einer guten Fußhaltung abschließen. Je besser man dabei die Füße auf das Tuch des Trampolins setzte, desto besser und sicherer ist man. In der Luft sieht die Fußhaltung wieder anders aus. Generell sollte man sich mit beiden Füßen parallel auf das Trampolin stellen können. Die Füße sind dabei aber etwa in Schulterbreite auf das Tuch gesetzt. SO kann man nicht nur den Absprung besser kontrollieren, sondern auch die Landung. In der Luft sollte man dann aber die Füße zusammennehmen. Sie müssen dann in gestreckter Haltung nach unten zeigen. Bei allen Sprüngen, insbesondere beim Grundsprung, ist auch die Körperspannung sehr wichtig. Man sollte dabei die Beine nicht schlaff hängenlassen, sondern immer mit gestreckten Beinen springen.

Der Standsprung wird auch durch die Arme kontrolliert. Sie müssen beim Sprung von unten vorn nach oben vorn geführt werden. Diese Bewegung ähnelt dem modernen Brustschwimmen. Die Arme sollte immer vor dem Körper bleiben. Wenn die Füße beim Absprung zu eng nebeneinanderstehen, dann kann man den Sprung nicht kontrollieren und möglicherweise auch vom Trampolin fallen. Die Füße müssen nicht nur in Schulterbreite vom Körper entfernt sein, sondern auch gerade nach vorn zeigen. Wenn sie eine andere Haltung einnehmen, dann sind die ungesund.

Die Atmung auf dem Trampolin

TrampolineBei jedem Sport muss man auf die richtige Atmung achten, wenn man sich aktiv bewegen möchte. Atmet man jedoch falsch, kann man schnell Schmerzen in Brust und Lunge bekommen oder das bekannte Seitenstechen. Auch auf dem Trampolin muss man eine gute Atmung befolgen, wenn man den Sport effektiv durchführen will.

Gerade Anfänger achten weniger auf ihre Atmung und können daher leichter Schmerzen bekommen. Doch die Schmerzen sind nicht alles. Ohne eine korrekte Atmung auf dem Trampolin kann man sich auch leicht verspringen oder man hat keine gute Kondition. Schon allein, wenn man zu Hause das Trampolinspringen als kleine Sportübungen durchführt, muss man auf eine gute Atmung achten. Prinzipiell ist das Atmen auf diesem Sportgerät sehr einfach. Beim Hochfliegen sollte man immer einatmen und beim Herunterfallen wieder ausatmen. Diese Atmung hat nicht nur physisch im Körper einiges zu bewirken, sondern auch psychologisch sind hier mehrere Effekte zu beobachten.

Wenn man beim Springen einatmet und die Arme nach oben nimmt, wird der Körper gestreckt. Das Becken kippt dabei etwas nach hinten ab. Das erleichtert somit den Einsatz der Beinstreckmuskulatur. Beim Ausatmen kippt das Becker wieder mit nach vorn, sodass sie Wirbelsäule sich auch wieder gerade aufrichten kann. Die Wirbel und auch die Bandscheiben können dadurch mehr Druck aushalten und man bereitet seinen Körper auf eine Landung vor. Pressatmung sollte man generell vermeiden auf dem Trampolin. Das kann mehr oder weniger blockieren. Generell sollte man einen eigenen gleichmäßigen Sprungrhythmus finden und somit auch seine eigene Atmung kennen. Gerade am Anfang erleichtert eine aufrechte Körperhaltung das Atmen.

Photo by mskogly